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  • One World Filmfestival Berlin

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    One World Filmfestival 2010
    Vom 25.11. bis 01.12.2010
    Kino Arsenal Berlin

    Er sei stolz, so der Vater Anastasiya Baburovas, ihr das Leben geschenkt zu haben: „Solche Menschen werden heute in Russland nur wenige geboren.“
    Das Attentat auf die russische Journalistin und Antifa-Aktivistin Baburova ereignete sich mitten am Tag auf einer belebten Straße im Zentrum der russischen Hauptstadt. Laut Medienberichten hatte es der Mörder auf den bekannten Menschenrechtsanwalt Stanislav Markelov abgesehen, den die junge Journalistin interviewen wollte. Markelov starb direkt am Tatort, Barburova wenig später im Krankenhaus. Sie wurde 25 Jahre alt. Baburova war die vierte Mitarbeiterin der kritischen, russischen Tageszeitung Novaya Gazeta, die seit dem Jahr 2000 gewaltsam ums Leben gekommen ist. Sie sollte nicht die letzte bleiben: nach Igor Domnikov (2000), Juri Schtschekotschichin (2003) und Anna Politkovskaya (2006), wurde wenige Monate nach dem Attenat auf Baburova (2009) auch die Journalistin und Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation Memorial in Tschetschenien Natalya Estemirova ermordet. Memorial stellte daraufhin seine Tätigkeit in Tschetschenien vorrübergehend ein.

    Der ukrainische Filmemacher Valeriy Balayan geht in Interviews mit Eltern, Freunden, Arbeitskollegen und Antifa-Mitstreitern Baburovas der Frage nach, unter welchen Bedingungen die wenigen noch verbliebenen Menschenrechtsaktivisten in Russland heute noch agieren können. Er zeigt dazu auch Quellenmaterial der in Russland immer stärker werdenden, extrem gewalttätigen nazistisch-rassistischen Szene, gegen die sich Baburova engagierte: das „Petersburger SS“-Jugendcorps, junge Russen die begeistert „Mein Opa war SS-Sturmführer. Heil!“ grölen aber auch ältere Menschen, die offen jubilieren, dass „endlich wieder zwei Russophobe tot sind“.

    LYUBITE MENYA, POZHALUYSTA! (Love Me, Please!), Ukraine 2010, Regie: Valery Balayan, 75 min, Originalfassung mit englischen Untertiteln.

    Diesen und andere engagierte Dokumentar- und Spielfilme rund um das Thema Menschenrechte zeigt das One World Filmfestival vom 25.11. bis 1.12.2010 im Berliner Kino Arsenal.

    Einzelkarte EUR 6,50 / im Schulfilmprogramm EUR 3,00.
    Tageskarte EUR 9,00
    Festivalkarte EUR 40,00

    Teile des Programms können auch im Internet verfolgt werden. Auf der Festivalwebsite werden ausgewählte Filme vergangener Jahrgänge und des aktuellen Festivals (nach der Kinopremiere) als Stream bereitgestellt.

    www.arsenal-berlin.de
    www.oneworld-berlin.de

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    Tags: Anastasiya Baburova, Anna Politkovskaya, Berlin, Filmfestival, Kino Arsenal, Menscherechte, Natalya Estemirova, One World, Russland, Stanislav Markelov

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